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Marcana

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Krnica Duga Uvala

Marcana  und seine fruchtbaren, grünen Felder, mit sanften Hügeln, die zu den verborgenen Steinbuchten und bescheidenen Dörfern und Städtchen hinuntergleiten, ist der Schatz der Ostküste Istriens. Hier, wo das Leben schon seit tausenden von Jahren ununterbrochen blüht, liegt diese unendliche, grün-blaue Legende, die mit Liebe gepflegt und weitergegeben wird. Hier verbergen die Höhlen Geheimnisse ihrer Ureinwohner, die erst entdeckt werden müssen, und die uralten, stillen Orte sind eine perfekte Verbindung zwischen den alten, in Stein geschriebenen Erzählungen, und dem Rhythmus der Natur. Die Legenden und Schriften enthüllen uns, dass gerade hier, an der Stelle des heutigen Mutvoran, das antike Faveria existierte, die verschwundene Stadt der Histrier, von der nur mächtige, viele tausend Jahre alte Wehrmauern, übrig geblieben sind.  Die Küste von Marcana ist eine einzigartige Synthese vom weißen Gestein und duftendem Grün. Ihre wunderschönen, verborgenen Strände entdecken nur jene, die den Wunsch nach einer wahren, mediterranen Stille haben, während ein Blick von den, mit Macchia bedeckten Hügeln, den Menschen beim Anblick der unglaublichen Schönheit der kleinen, grünen Buchten, von Steinen umsäumt, mit dem mächtigen Blau des Meeres und den lieblichen Inseln des Kvarners atemlos lässt.   In dieser Region werden Sie die schon längst vergessenen Aromen und Düfte der echten, einheimischen Küche wieder entdecken, weil die Speisen hier nach den Rezepten unserer Großmütter mit viel Liebe, und aus den reichen Geschenken der Natur  zubereitet werden. Die hiesigen Bauernhöfe vermitteln Ihnen das Erlebnis der ursprünglichen, bezaubernden Bräuche, Lebensart und Gewohnheiten. Das Gebiet von Marčana ist auch für all jene anziehend, die gerne Sport treiben, weil man hier hervorragende Möglichkeiten zum Radfahren, Trekking, Tauchen, aber auch für einfache Wanderungen durch die unberührte Natur hat.  

Geschichte 

Die Geschichte der menschlichen Gegenwart auf dem Gebiet von Marčana datiert noch aus dem Äneolithikum (Kupfersteinzeit). In den nahe gelegenen Höhlen wurden Knochen und Steingegenstände gefunden, aber auch Objekte aus der Bronzezeit, wie die urgeschichtliche Burgruine und Reste von Keramikgegenständen. In der römischen Epoche war das Gebiet dicht besiedelt, wovon Reste von zahlreichen römischen Villen, Zisternen, Amphoren, Keramik und Bronzemünzen zeugen, aber auch der Name Marčana, der aus dem römischen Namen Marciana herrührt. Die Region war auch im frühen Mittelalter bewohnt, und teilte das unruhige Schicksal anderer Bewohner in Istrien. Erstmals wurde Marcana in den historischen Schriften im 13. Jahrhundert erwähnt, als die lokalen Adeligen den Treueschwur an Venedig unterschrieben haben, während Marcana selbst im 14. Jahrhundert an Venedig angegliedert wurde. In den darauf folgenden Jahrhunderten folgten schwere Zeiten, denn das Gebiet wurde von Kriegen, Angriffen und vielen Krankheiten heimgesucht. Nachdem im 16. Jahrhundert eine neue Pestepidemie die Menschen dieser Region fast vollständig ausrottete, siedelten sich in Marcana und seiner Umgebung vorwiegend Flüchtlinge aus Griechenland und Dalmatien an. Die Bevölkerung befasste sich mit Landwirtschaft, Handwerk und Steingewinnung, lebte aber fast unter dem Existenzminimum, da Venedig große Abgaben und Steuern auflegte, und Kriege und Plünderungen häufig vorkamen.  Nach dem Fall Venedigs Ende des 18. Jahrhunderts kam das Gebiet kurz unter die französische Regierung, die bald darauf von der österreichisch-ungarischen, und schließlich der italienischen Macht abgelöst wurde. Doch kurz darauf fiel es wieder unter die Verwaltung der Donaumonarchie, und blieb ihr Bestandteil bis zum Ersten Weltkrieg. Das Jahr 1918 brachte die Macht des Königreichs Italien wieder zurück, und die hiesigen Menschen litten sehr unter dem täglichen faschistischen Terror. Im Zweiten Weltkrieg übernahm Deutschland die Obergewalt, doch die Menschen rebellierten, schlossen sich der Volksbefreiungsbewegung an, und befreiten ihre Heimat im Jahr 1945. Marcana und seine Umgebung gehörte nach dem Krieg zu Jugoslawien, bis es 1991 ein Bestandteil der selbständigen Republik Kroatien wurde.  

Wir empfehlen: 

Kirche der hl. Petrus und Paulus -  aus dem 15. Jahrhundert, mit drei steinernen Marmoraltären, Altarbildern und Statuen, sowie einem Glockenturm aus dem Jahr 1846 

Kirche des hl. Antonius von Padua – mittelalterliche Kirche, die Ende des 16. Jahrhunderts verlängert, und im Jahr 1709 geweiht wurde, mit einem wertvollen Barockaltar 

Peresinova pecina – eine 14 m tiefe und 30 m breite Höhle, mit geräumigem Hauptsaal, und wunderschönen Felsen- und Kristallformen; an den Seiten des Hauptsaales zweigen sich enge, unregelmäßig verlaufende Gänge ab. 

Die Alte Schule  – erbaut im Jahr 1888, mit einer Uhr an der Spitze 

Mutvoran – alte Stadt mit bewegter Geschichte, die noch immer von Stadtmauern aus der Bronze- und Eisenzeit umgeben ist. Hervorzuheben ist die romanische Kirche der hl. Maria Magdalena mit wunderschöner Fassade aus der Renaissance. In der Kirche befindet sich die Altarmensa, ein auf den Kopf gestelltes römisches Grabdenkmal, das Tabernakel mit der Umrahmung aus der Renaissance aus dem Jahr 1431, der hölzerne Altaraufsatz aus der Renaissance (1520), mit hölzernen, hervorragend gearbeiteten Statuen, einem barocken Beichtstuhl, perfekt geschnitzten Holzobjekten, einem barocken venezianischen Löwen, und Überresten von Fresken sowie Baldachinen, womit diese Kirche das wertvollste sakrale Inventar in ganz Istrien besitzt. Mutvoran besteht aus etwa zehn alten Steinhäusern, die auf einem Hügel stehen, von wo aus man einen wunderbaren Ausblick auf die ganze Gegend hat.   

Loborika – mit der Kirche des hl. Florian, an deren Mauer ein vorromanisches Relief des Engels sichtbar ist. Im Wald in der Nähe von Loborika befinden sich Ruinen einer frühmittelalterlichen Siedlung und vorromanischer Kirche. 

Krnica, Kirche des hl. Rok (Rochus)  - aus dem 17. Jahrhundert mit wertvollen Altarbildern und Statuen. 

Veranstaltungen: 

Orbanici, Eselrennen (Trka na tovari) – ein traditionelles Eselrennen mit Unterhaltungs-  und Gastroprogramm   01.05. 

Petrovo, Marcana – traditionelles Volksfest 29. 06. 

Fest der Maria Magdalena, Mutvoran – traditionelles Fest mit buntem Programm 22.07. 

Rokovo, Krnica – Straßenfest 16.08. 

Svetica, Rakalj – traditionelles Volksfest  08.09. 

Treffen auf dem Juwel (Susreti na dragom kamenu), Rakalj – traditionelle Manifestation der besten istrischen Dichter und Rezitatoren; sie wird Ende September abgehalten

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